Wie oft muss ich das Leuchtmittel tauschen, ist eine der wichtigsten Fragen bei der Auswahl der Werbeanlagen-Beleuchtungen. Die Werte der Herstellerangaben zur Lebensdauer der Leuchtmittel sind eher theoretischer Natur, weil sie unter Laborbedingungen ermittelt wurden. Daher hat Lichtloesung.de den Haltbarkeitsindex entwickelt, in den folgende Faktoren einfließen:
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Die Haltbarkeit des verwendeten Leuchtmittels lt. Herstellerangabe.
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Die Anfälligkeit des Leuchtmittels im Außeneinsatz.
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Die Konstruktion der Leuchte. Ob das Leuchtmittel gut gegen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Wärmestau und Vibration geschützt ist.
Der Wert z.B. 20.000 ist die Lebensdauerangabe des Herstellers in Stunden. Lichtloesung.de erweitert diese Angabe um bis zu 5 Pluszeichen. Viele Pluszeichen bedeuten dass die Leuchte und das Leuchtmittel so beschaffen sind, dass die wirkliche Lebensdauer möglichst nahe an die Herstellerangabe heranreicht. Das kann bis zu 40% ausmachen. Theoretisch sind auch Minuszeichen möglich. Allerdings bieten wir für den Außeneinsatz keine Leuchten an, die aufgrund mangelhafter Verarbeitung die Lebensdauer des Leuchtmittels verringern.
Bei Halogenhochvolt-Leuchtmitteln kann die Lebensdauer deutlich erhöht werden, indem man die Stromstärke verringert. Dieser Effekt ist nicht im Haltbarkeitsindex eingerechnet.
Fazit: Der Wert im Haltbarkeitsindex gibt die Lebensdauer in Stunden an. Die Pluszeichen dahinter sagen aus, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Wert auch erreicht wird
LED Info: Bei LED Produkten müssen wir ehrlich sagen, dass weder wir noch die Hersteller die Lebensdauer wirklich immer unter Realbedingungen prüfen können und somit alle Angaben unverbindlich sind.
Viele unsere Kunden wünschen eine Beleuchtung mittels LED. Das finden wir nicht immer sinnvoll und warum möchten wir hier kurz erklären. Vielleicht kann diese Info Sie vor einen Fehlkauf bewahren. Denn wie die Garantiezeit ist meist kürzer als die angegebene Lebensdauer und die meisten Hersteller und Lieferanten geben bei LED Produkten darüber hinaus keine Kulanz. Es gibt momentan (Stand 2011) drei Prinzipien wie Hersteller mit LED also den einzelnen Dioden umgehen.
- Sogenannten Retrofits. Das sind praktisch Leuchtmittel auf Basis von herkömmlichen Leuchtmitteln mit Fassungen wie man Sie kennt. Z.B E27. Gedacht zum Austausch gegen herkömmliche Leuchtmittel. Diese Retrofits haben immer die Schwierigkeit dass die eigentlich Leuchte nicht für LED Einsatz gemacht ist. Das ist vor allen ein Nachteil weil bei der LED Technik meist die Ab-Wärme in eine andere Richtung abgeleitet wird, als ursprünglich gedacht. Da diese Retrofits meist für den Hausgebrauch konzipiert sind, gibt es sie nicht mit hoher Leistung und sind somit für Anstrahlungen von großen Flächen geeignet.
- Platinen mit aufmontieren LED. Diese herangehensweise ist momentan die Beste, weil ein Hersteller von Leuchten damit LED Platine, Kühlkörper, Netzteil, Gehäuse und Optiken welche das Licht intelligent lenken genau auf den gewünschten Einsatz abstimmen können. Ideal, ist ein solches Produkt wenn die Einzelkomponenten auch noch nachkaufbar sind. Nur ist das Angebot in dem Bereich sehr gering. Das liegt daran dass man sich noch nicht auf einen Standard wie eine Norm einigen konnte. Sollte das der Fall sein wird die LED Technik sicher die meisten anderen Lichttechniken in den Schatten stellen.
- Black Box Prinzip. Da es den unter Punkt 2 beschriebenen Standard noch nicht gibt haben viele (meist chinesische Hersteller) die notwendigen Komponenten zu einer kompletten Leuchten vergossen oder verbaut. Damit sind auch hohe Beleuchtungstärken zum günstigen Preis möglich. Doch ein Nachteil liegt leider auf der Hand: wenn ein herkömmliches Leuchtmittel irgendwann ausgebrannt ist, kann man ins nächste Geschäft gehen und sich ein Neues kaufen. Bei einen Blackboxprodukt muss die ganze Leuchte ausgetauscht werden.
Sicher gibt es noch eine Reihe Mischformen und Produkte die sich nicht in eine Kategorie einteilen lassen. Auch ist die Entwicklung sehr schnell und ständigen Änderungen unterworfen so dass morgen vielleicht schon sehr empfehlenswerte Produkte auf dem Markt sein werden.
Um die Helligkeit verschiedener Leuchtmittel zu vergleichen, wird häufig die Wattzahl herangezogen.
Das kann zu völlig falschen Entscheidungen führen. Denn die Wattzahl sagt nur aus, wieviel Energie eine Leuchte oder ein Leuchtmittel verbraucht, aber keinesfalls wieviel Licht es erzeugt. Die Unterschiede bei den Leuchtmitteln sind sehr groß (bis zu Faktor 20).
Um sich eine Vorstellung von der Helligkeit eines Leuchtmittels zu machen, ist die Lumenzahl viel aussagekräftiger. Darum geben wir grundsätzlich die Lumenzahl mit an. So können Sie viel besser die unterschiedlichen Produkte vergleichen.
Halogenhochvolt: Eine relativ Einfache Technik, etwas höherwertiger als eine herkömmliche Glühbirne. Wesentlicher Vorteil ist, dass kein Vorschaltgerät oder Trafo benötigt wird und Leuchten somit einfacher und kleiner gefertigt werden können und das sie in der Anschaffung recht günstig sind. Nachteil sind der Hohe Stromverbrauch im Verhältnis zum erzeugten Licht und die geringe Haltbarkeit. Somit wird diese Technik nur für kleine Werbeanlagen eingesetzt, die einfach zu warten sind. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 15 Lumen Licht.
Halogenniedervolt: Eine Stufe besser als Halogenhochvolt. Es wird ein 12 Volttrafo vorgeschaltet, die Leuchtmittel werden nicht so heiß und die Haltbarkeit ist deutlich höher. Große Lichtmengen sind mit dieser Technik nicht zu erreichen. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 28 Lumen Licht.
Kompaktsparlampen: Sind eigentlich Leuchtstoffröhren im Miniformat mit relativ langer Lebensdauer und guter Energiebilanz. Nachteile sind das wieder ein Vorschaltgerät unterbracht werden muss und das relativ große Leuchtmittel. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 60 Lumen Licht.
Leuchtstoffröhren: Sehr gute Energiebilanz und Lebensdauer. Vorschaltgerät wird benötigt. Durch die röhreförmige Form sind sie für unsere Zwecke nur in Lichtröhrensystemen zu finden. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 80 - 105 Lumen Licht.
Halogenmetaldampflampen: Die „edelste“ Lichttechnik. Sehr hohe Lichtausbeute und geringer Stromverbrauch sowie lange Lebensdauer. Nachteil ist dass ein großes Vorschaltgerät untergebracht werden muss und ein relativ hoher Anschaffungspreis. Dennoch ist diese Technik bei großen Werbeflächen standard. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 100 Lumen Licht.
1. Haltbarkeit Sicher - LEDs haben im Mittel eine längere Lebensdauer als die meisten anderen Leuchtmittel. Die Herstellerangaben variieren von 50.000 h an aufwärts. Jedoch bezieht sich diese Angabe meist auf die optimale Betriebstemperatur. Damit ist auch nicht unbedingt die Außentemperatur gemeint, sondern genau die Temperatur, die an der Platine herrscht. Wenn nun der LED-Lieferant möglichst viel Licht aus dem Produkt herausholen möchte (was die meisten Kunden fordern) und viele LEDs eng auf die Platine montiert und womöglich noch mit hoher Leistung (sprich wenig elektrischen Widerstand) fährt, steigt die Betriebstemperatur rapide, was schnell zur Verminderung der Lebensdauer führt.
Ferner benötigt jedes LED ein Netzteil für die optimale Spannungsversorgung. Die Lebensdauer dieses Netzteils muss bei der Planung der Anlage ebenfalls berücksichtigt werden. Ein Netzteil ist ein elektronisches Gerät, das ausfallen kann.
2. Stromverbrauch Auch hier wird die LED manchmal überschätzt. Bei allen Leuchtmitteln darf man sich nicht nur den Stromverbrauch anschauen sondern auch die Lichtmenge, die damit erzeugt wird. Gewöhnlich teilt man die Lichtmenge durch den Stromverbrauch. Dieses Verhältnis wird in Lumen pro Watt ausgedrückt. Dazu hier ein paar Vergleichswerte:
Klassische Glühbirne: 15 Lumen pro Watt Halogenniedervoltleuchtmittel: 25 Lumen pro Watt
LED: ab 45 Lumen pro Watt, abhängig von der Lichtfarbe und Betriebsumgebung. Energiespar oder Kompaktsparlampe: 75 Leuchtstoffröhre: bis zu 105 Lumen pro Watt
Jedoch muss man beim Vergleich einen Vorteil der LED berücksichtigen: Während die anderen Leuchtmittel ihr Licht in jede Richtung abstrahlen, ist es bei der LED eingrenzbar. Somit kann – je nach Einsatz – nur dahin gerichtet werden, wo es gewünscht ist und der Wirkungsgrad des gesamten Systems wird höher.
3. Preis Häufig wird die LED pauschal als günstiger angesehen. Ist sie aber nicht. Auch wenn die Preise seit Jahren fallen, ist eine vernünftige LED-Beleuchtung schlichtweg in der Anschaffung meist höherpreisiger als gedacht. Bleibt das Thema Betriebskosten. Hier würden wir nie behaupten, dass sich der höhere Anschaffungspreis immer wieder reinspielt. Das hängt unser Meinung nach vom Objekt ab und muss individuell unter Berücksichtigung aller Faktoren ermittelt werden.
4. Technik Für denjenigen, der es genau wissen möchten, empfehlen wir den Eintrag zum Thema bei Wikipedia.
Dort wird wirklich neutral und fundiert über alle technischen Details geschrieben. Unser Kompliment an die Autoren.
 Der maximale Mittenabstand zwischen zwei Werbeleuchten wird von der Werbeleuchte selbst und der Höhe der Werbefläche bestimmt. Je höher die Werbefläche ist, desto enger sollte man die Werbeleuchten zusammenrücken. Der angegebene Mittenabstand ist ein Durchschnittwert, der je nach gewünschter Helligkeit und Werbeflächenhöhe variieren kann. Der Endabstand sollte immer einen halben Mittenabstand betragen. Alle genauen Werte berechnet Ihnen unser Berechnungstool für Ihre Werbefläche ganz genau.
 Bodeneinbaustrahler von Lichtloesung.de sind natürlich wasserdicht, sofern Sie korrekt eingebaut werden. Um das Risiko von eindringenden Wasser zu verringern empfehlen wir beim Einbau von Bodeneinbaustrahler Folgendes zu beachten:
- Legen Sie die Bodeneinbaustrahler nicht in eine Senke, sondern sorgen Sie dafür, dass Wasser von oben ablaufen kann.
- Indem Sie unter den Strahler großzügig groben Kies einlegen, verhindern Sie, dass der Bodeneinbaustrahler im Wasser steht, weil Wasser nach unten abfließt.
Tipp: Bodeneinbaustrahler leuchten eine Fläche nie so optimal aus, wie Scheinwerfer oder Werbeleuchten. Denn das Licht kann bedingt durch die Bauweise von Bodeneinbaustrahlern nicht in so einem günstigen Winkel austreten. Das bedeutet, dass je nach Abstand zur Fläche unten ein komplett nicht beleuchteter Bereich entstehen kann (was häufig kein Problem ist, da dort keine relevanten Objektbereiche zu beleuchten sind) oder aber dass die Beleuchtung nach oben stark abfällt. Wenn Sie diese einfachen Tipps beim Einbau beachten, werden Sie sicher keine Probleme mit Ihren Bodeneinbaustrahlern haben. Hinweis zu Abständen zur Wand/Werbefläche, die wir bei jedem Bodeneinbaustrahler angebenDa jede anzuleuchtende Fläche das Licht anders reflektiert, können wir den Abstand D nur ungefähr angeben. Deshalb empfehlen wir vor jeder endgültigen Montage den Abstand Bodenstrahler zur Fläche (D) nochmal zu überprüfen. Stellen Sie den leuchtenden Bodeneinbaustrahler, möglichst im Dunkeln vor die Fläche und machen Sie sich in einigen Metern Abstand ein Bild von der Lichtsituation vor Ort und schieben den Bodeneinbaustrahler ggfs. etwas weiter weg oder dichter heran.
- Geringerer Stromverbrauch (im Mittel 8%).
- Das Leuchtmittel hält bis 50% länger.
- Flackerfreier Start.
- Das unterschwellig wahrnehmbare Flackern von Leuchtstoffröhren, die mit konventionellen Vorschaltgeräten betrieben werden, ist bei elektronischen deutlich geringer
Grundsätzlich ist jede Leuchtstoffröhre dimmbar. Um eine Leuchtstoffröhre zu dimmen benötigt man jedoch ein dimmbares Vorschaltgerät mit 1-10 Volt Schnittstelle oder mit DALI Schnittstelle. Das hat. wie ein normales auch, einen Eingang für die Netzspannung. Zusätzlich auch noch zwei Eingänge für die Steuerleitungen. Wenn also eine Leuchte gedimmt werden soll zu der nur eine 3 adrige Leitung führt ist das nicht so ohne weiteres möglich.
Dann ist noch ein Dimmer notwendig. Das ist meist ein gewöhnliches Potiometer. Die Schnittstelle ist dann als 1-10 Volt Schnittstelle definiert. Dieser Dimmer wird an die zwei zusätzlichen Eingang für die Steuerleitung am Vorschaltgerät angeschlossen und kann weitergeschleift werden. Es können also mit einen Dimmer mehrere Leuchtstoffröhren gedimmt werden. Es werden alle Leuchtstoffröhren gleich gedimmt.
Anders bei der Steuerung mit DALI (Digital Addressable Lighting Interface). Bei dieser Variante kann jede Leuchstofföhre in der Kette einzeln und seperat angesteuert beziehungsweise gedimmt werden. Dazu ist dann ein Vorschaltgerät mit DALI Schnittstelle nötig sowie ein Steuerungsgerät.
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