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Mehr als Produkte – Infos rund ums Thema Beleuchtung

Das beste Produkt ist immer noch das, das am Besten zur geplanten Anwendung passt. Und genau dieses beste Produkt findet sich leichter, wenn man Hintergrundwissen hat. Wenn Sie also das beste Produkt für ihre Anwendung suchen und sich dazu informieren möchten, klicken Sie sich durch diese Artikel. Viel Spass dabei.

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Da jede anzuleuchtende Fläche das Licht anders reflektiert, können wir den Abstand vom Bodeneinbaustrahler zur Werbefläche nur ungefähr angeben. Deshalb empfehlen wir vor jeder endgültigen Montage, den Abstand Bodenstrahler zur Fläche nochmal zu überprüfen.

 

Stellen Sie den leuchtenden Bodeneinbaustrahler möglichst im Dunkeln vor die Fläche und machen Sie sich in einigen Metern Abstand ein Bild von der Lichtsituation vor Ort. Schieben Sie den Bodeneinbaustrahler ggf. etwas weiter weg oder dichter heran.

 

Bodeneinbaustrahler leuchten eine Fläche nie so optimal aus, wie Scheinwerfer oder Werbeleuchten. Denn das Licht kann bedingt durch die Bauweise von Bodeneinbaustrahlern nicht in so einem günstigen Winkel austreten. Das bedeutet, dass, je nach Abstand zur Fläche, unten ein komplett nicht beleuchteter Bereich entstehen kann (was häufig kein Problem ist, da dort keine relevanten Objektbereiche zu beleuchten sind), oder aber, dass die Beleuchtung nach oben stark abfällt. 

Bodeneinbaustrahler von Lichtloesung.de sind natürlich wasserdicht, sofern Sie korrekt eingebaut werden. Um das Risiko von eindringendem Wasser zu verringern, empfehlen wir beim Einbau von Bodeneinbaustrahlern Folgendes zu beachten:

 

Legen Sie die Bodeneinbaustrahler nicht in eine Senke, sondern sorgen Sie dafür, dass Wasser von oben ablaufen kann. Indem Sie unter dem Strahler großzügig (je nach Boden bis zu 1 Meter) groben Kies einlegen, verhindern Sie, dass der Bodeneinbaustrahler im Wasser steht, weil Wasser nach unten abfließt.

 

Wenn Sie diese einfachen Tipps beim Einbau beachten, werden Sie sicher keine Probleme mit Ihren Bodeneinbaustrahlern haben.

 

bodeneinbaustrahler-einbautipps.png

Wesentliches Kennzeichen für Eignung von Leuchten im Außenbereich ist der IP-Schutzgrad (Ingress Protection - Schutz gegen Eindringen). Die Schutzart-Klassifizierung sagt aus, inwieweit die Leuchte gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub sowie gegen Berührung geschützt ist. Die erste Kennziffer gibt dabei den Berührungs- und Staubschutz an (von "0"= kein besonderer Schutz bis "6" vollständiger Schutz und staubdicht). Die zweite Ziffer bestimmt den Wasserschutz (von "0"=nicht geschützt bis "8"= Schutz gegen andauerndes untertauchen).

 

Schutzarten sind nicht mit Schutzklassen zu verwechseln. Bei den Schutzklassen geht es ausschließlich darum, welche technischen Maßnahmen getroffen wurden, um die Berührung spannungsführender Teile und damit einen elektrischen Schlag zu verhindern.

Beleuchtung von Schildern: Direkt oder indirekt?

 

Mit  direkter Beleuchtung von Werbeflächen ist gemeint,  wenn die Lichtquelle selbst wahrgenommen wird. Das ist z.B. bei Leuchtkästen der Fall. Indirekt beleuchtet sind alle Werbeflächen, die von der Lichtquelle angestrahlt werden, z.B. durch Scheinwerfer, Lichtröhrensystemen, Displaystrahler etc.

 

Werbeleuchten ohne Blendung einsetzen

 

Bei der Planung von Beleuchtungsprojekten muss manchmal auf eine möglichst blendfreie Installation der Werbeleuchten und oder Scheinwerfer geachtet werden, denn die Werbebeleuchtung soll zwar Aufmerksamkeit erregen, aber die Betrachter nicht durch Blendung abschrecken.

 

Auch die so genannte Reflexblendung ist dabei zu berücksichtigen. Also auch die angestrahlte Fläche (und nicht die Werbeleuchte selbst) kann das Licht derart spiegeln, dass eine störende Blendwirkung empfunden wird. Das ist häufig der Fall, wenn eine zu hohe Lichtstärke bei geringer Umgebungsbeleuchtung eingesetzt wurde. Oft genügt auch schon eine etwas größere Lichtaustrittsöffnung der Leuchte, um diesen Effekt zu umgehen.

 

Geeignete technische Hilfsmittel, um störende Blendung zu vermeiden, sind passende Reflektoren, Blendschutzlamellen und Raster. Aber auch die Wahl einer schwächeren Lichtquelle kann Abhilfe schaffen ohne die Leuchtwirkung zu beeinträchtigen

Ob ein Schild richtig ausgeleuchtet ist, hängt von zwei Faktoren ab:

 

1. die Helligkeit

2. die Gleichmäßigkeit 

Mit welcher Helligkeit ein Schild ausgeleuchtet sein muss, damit es als richtig ausgeleuchtet wahrgenommen wird, hängt ganz stark von der Umgebungshelligkeit ab. Je dunkler die Umgebung, desto weniger hell ausgeleuchtet kann das Schild sein. 

Die Helligkeit, sprich die Beleuchtungsstärke (oder Lichtstromdichte), wird in Lux (lx) gemessen. Zum Vergleich: Für eine Parkplatzbeleuchtung genügen 5 - 10 Lux.  Eine Fläche, von die vom Sonnenlicht bescheint wird, hat bis zu 100.000 Lux. Also, Sie sehen, ein sehr großer Bereich, den das menschliche Auge als normal empfindet. 

Für unsere Empfehlungen haben wir viele Werbeschilder betrachtet, bemessen und festgestellt, dass ein Wert zwischen 50 und 300 Lux absolut o.k. ist. In dunklen Umgebungen ist sogar eine Ausleuchtung mit deutlich weniger o.k.

Mit all unseren Empfehlungen streben wir an, ein Schild mit mindestens 100 Lux im Schnitt auszuleuchten. Wie gesagt, im Schnitt, und da sind wir auch schon beim nächsten Faktor. 

Der Gleichmäßigkeit. Und das ist schon komplizierter. Wenn zum Beispiel der Punkt H (siehe Grafik) eine Beleuchtungsstärke von 225 lx hat und der Punkt D 170 lx, lautet die Rechnung: H : D = 1,3. Dieser Wert sollte nach Möglichkeit unter 1,4 liegen. Auch das versuchen wir in all unseren Empfehlungen zu berücksichtigen.

Hellster Wert geteilt durch dunkelsten Wert innerhalb einer Fläche sollte 1,4 unterschreiten.

 

Wir versuchen immer,  in unserer Beratung und Empfehlung einerseits diese eher wissenschaftlichen Komponenten mit einfließen zu lassen,andererseits aber auch die Erfahrungen und das “Gefühl” für das Objekt. Denn manchmal ist es vielleicht ganz charmant, ein Schild in der Mitte eher hell und zum Rand auslaufend auszuleuchten. Also ganz anders als die Richtlinien.

 

Die meisten Beleuchtungen werden über das Schild montiert. Das somit der obere Teil  des Schildes naturbedingt näher an der Lichtquelle sitzt ist und somit heller ist, ist verständlich. Meist ist dieser Effekt nicht störend und wird vom Betrachter als normal wahrgenommen. 

 

Wer es ganz sicher haben möchte, hält die Leuchte zur Probe an die Fassade. Denn draußen getestet ist die sicherste Methode für ein befriedigendes Ergebnis.

 

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